Wir hatten einen Traum...

 

... und wir haben ihn verwirklicht: Einen Verlag gründen. Selber Bücher machen.


Wir machen Bücher.

Wir haben unser Leben lang gelesen, und wir haben unser Leben lang geschrieben. Jetzt bringen wir, in sorgfältiger Auswahl, das eine oder das andere davon auf die Welt: Bücher, die wir wichtig, richtig, unverzichtbar - oder besonders schön finden. Autoren, die etwas zu sagen haben. Die zu Wort kommen oder nicht verloren gehen sollen in der literarischen Polykakosymphonie unserer Zeit.

 

Literatur trifft Land.

Wir leben in einem stillen, kleinen Dorf im Westerwald, bei Fuchs und Krähen. Unseren Freunden aus dem vorigen Leben hat das Angst gemacht: „Da gibt es doch NICHTS!“ Ja eben. Darum lieben wir das Land - da ist so viel Raum, der unter die Haut geht. Kreativer Raum für Sprache, Bilder und Gedanken..

Der Westerwald wird auch von Hanns-Josef Ortheil immer wieder als literarisch-künstlerische Region voll ungehobener Schätze charakterisiert: Diese Gegend ist selbst eine Kostbarkeit voller Inspiration, ein Geschenk. Ein Quellenlehrpfad.

Erwin Wortelkamp hat ein Tal weiter, „Im Tal“, so einen Kunst-Raum für Objekte und Skulpturen mitten in der Natur eröffnet.

Und wir machen einen Verlag.

 

Der OSSOLit.Verlag ist ein Non-Profit-Unternehmen. Jedes Buch, das bei uns erscheint, muss das nächste Buch sozusagen verdienen. Wer bei uns veröffentlicht, finanziert seine Druckkosten selbst und unterstützt nach Möglichkeit das nächste Buch. Geht der Verkauf langsam, gehen auch die Veröffentlichungen langsam. Aber Bücher werden ja nicht schlecht. Sie haben kein Verfallsdatum, im Gegenteil: Jedes Buch hat seine Zeit. Manche Bücher werden sogar besser, wenn man auf sie warten muss!

Wir arbeiten mit Freude und Überzeugung; mit Freunden und Geschwistern, mit Geistesverwandten und Bekannten. Wir diskutieren und probieren, redigieren und lektorieren, entwickeln und lernen.

 

Wir publizieren Lyrik, weil wir Lyrik lieben. Und weil Gedichte zum vernachlässigten Kernanliegen der Literatur gehören, wo die Bildkraft der Sprache sich neu hervorbringen kann. Lyrik wirkt, wenn man will. Lyrik ist geistig-seelische Friedensarbeit.

 

Dazu machen wir lyrische Hörbücher. Lyrik ist „unerhört“ in unserer lauten Zeit. Sie will gehört, immer wieder zu Gehör gebracht werden, dann wird sie lebendig. Der Vorzug, Gedichte nicht nur zu schreiben, sondern auch vorzulesen, ist, dass beim Lesen die Worte zu leuchten, die Bilder zu leben beginnen und die Zusammenhänge noch einmal anders deutlich werden als auf dem Papier.

 

Wir publizieren Lebenserinnerungen, Biografien von zeitgeschichtlicher Relevanz – keine Auspackerliteratur: Lebensdokumente. Persönlich, politisch, historisch. Spannender als mancher Krimi. Wichtiger und ansprechender als viele Geschichtsbücher.

 

Wir publizieren Romane, die über gute Unterhaltung hinaus auf breitere, tiefere, größere Zusammenhänge bezogen sind, die etwas zu sagen haben über uns Menschen und unsere Erde, über die Art und Weise, wie wir hier leben und sterben, feiern oder trauern, finden oder verlieren.

 

Und wir publizieren vergessene Bücher, die an irgend einer Stelle durch die Laufmaschen der Massenproduktion gefallen sind. So werden wir bald einen fast vergessenen Schriftsteller und Lyriker des 20. Jahrhunderts wieder in Erinnerung bringen, der fast ein Jahrhundert lang gelebt und über siebzig Jahre lang in vielen Genres fast nur für die Truhe geschrieben hat: Ein genialer Geist, sperrig und nachdenklich, ein kritisch-liebevoller Begleiter seiner Zeit: Jürgen Rausch. Schauen Sie mal in unsere "Neuigkeiten"-Seite!

 

Was wir sonst noch alles veröffentlichen werden, wissen wir noch nicht. Wir fangen ja gerade erst so richtig an.

 

Zeit bringt Bücher.

Ende offen